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Mittwoch, 16. Januar 2013

♥

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich sehr oft Tage an denen ich mehrere Texte oder Gedichte schrieb.
Manchmal kam es ganz plötzlich. Ich saß da, hörte Musik.
Wie immer schossen mir dabei tausende Gedanken durch den Kopf. Ich bin denker. Hardcore-Denker quasi.
Bis ich auf einmal schnell nach einem Stift griff, und wie in Trance anfing zu schreiben.
Kurze Zeit später beendete ich das letzte Wort eines Din-A4 Seitenlangen Gedichts.

Ich weiß nicht wieso. Aber irgendwann ließ das nach. Ich schenkte mir selbst nicht mehr genug Aufmerksamkeit um meine inneren Schreie zu bemerken.
Die Kreativität ging.
Schreibkünste und Zeichenkünste waren wie nie dagewesen.

Seit kurzem versuche ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Rufe zu lenken. Leider höre ich nichts..
Aber ich suche weiter Aufmerksam meine Innere Stimme..

Wenn ich tief in mich gehe...

Ich sitze auf meinem Bett,
Atme die milde, klare Nachtluft ein... sie riecht so gut, so frisch und klar.
Schließe meine Augen und sehe mein anderes Leben.
Klar, und deutlich.. intensiv und sehr schön...
direkt vor meinen Augen..
So intensiv, dass mein Herz manchmal kurz einen kleinen Sprung macht.
Wie bei einem ersten Kuss...

und meine Augen schließe...

Ich steige aus der Dusche. Ich sehe wie Dampf von meiner Haut hinaufsteigt.
Ich fühle mich sehr gut. Frisch, und trockne mich gründlich ab. Benutze mein Deo,
und einen Spritzer meines Parfumes. Föhne mir ein bisschen die Haare, kämme sie durch..
Es gefällt mir nicht. Ich verwuschel sie wieder. Hebe mir einen Pferdeschwanz. Betrachte mich.
Werfe den Kopf nach unten und mit einem Ruck wieder hoch. Ja, so gefalle ich mir.

Eingewickelt in einem trockenen Handtuch laufe ich leise und sanft durch den Flur ins Schlafzimmer.Es ist dunkel, aber der Mond wirft sein kaltes, klares Licht durch die großzügigen Fenster, sodass der Raum eine wundervolle Tiefe bekommt. Sein Rücken wirk tin dem Licht besonders attraktiv... Ich muss lächeln.
Ein wenig nervös und das Lächeln nicht wegbekommend schwebe ich schon fast um das Bett herum, setze mich mit dem Rücken zu ihm gekehrt auf meine Seite und beiße mir leicht auf die Unterlippe. Atme leise tief durch.
Ich höre seinen Atem. Ruhig und gleichmäßig. Aber er schläft nicht. Ich bekomme Herzklopfen, da ich seine intensiven Blicke in meinem Rücken spüre. Es fühlt sich gut an.
Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue ihn an. Er muss lächeln. Es ist ein warmes, liebesvolles Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt.

Wir necken uns ein wenig und genießen die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees.

Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue Dich an. Du lächelst mich an mit einem warmen, liebesvollen Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt und verlegen macht.

Wir necken uns ein wenig und genießen gemeinsam die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees, in dem wir uns ein paar Stunden zuvor abgekühlt hatten - aber sich dennoch immer wieder warme Blicke getroffen haben...

Als ich mich hinlegte fielen mir ein paar Strähnen ins Gesicht, welche Du gerade saft mit deinen Fingern über meine Wangen hinweg zur Seite streichst. Ich atme dabei wieder kurz tief ein, schließe meine Augen und sehe Dich verträumt an.
Langsam kommst Du zu mir, gibst mir einen hauchzarten Kuss auf meine Schläfe. Flüsterst mir ins Ohr "Komm' zu mir, Kleines". Mir wird dabei richtig warm ums Herz.. Drehe mich um. Du hebst Deine Decke und ich kuschle mich ganz nah zu Dir. Dabei weht Dir der Duft meiner Haare in die Nase - und genießt es. Du legst Deinen Arm um mich und hälst mich eng bei Dir.
Mein Herz klopft. Mich durchströmen viele kleine positive Elektrostöße. Ein wunderbares Gefühl und ein leichtes Kribbeln. Zärtlich streichst Du mit Deiner Nasenspitze an meinem Nacken hin und her, wovon ich Gänsehaut bekomme. Sinnlich schmiege ich mich an Dich. An Deine warme, weiche Haut.
Du fängst an mich an dieser Stelle zu küssen. Über meinem Hals hinweg zu meinem linken Ohr und küsst es leicht. Langsam drehe ich mich aus Deiner Umarmung heraus zu Dir herum, und schenke Dir einen tiefen Blick. Beiße mir in rechts auf die Unterlippe und ziehe dabei leicht meine rechte Augenbraue hoch. Rutsche näher zu Dir. Legst Deinen Arm wieder um mich - aber nun auf meinen Rücken.

Unsere Lippen kommen sich näher. Ganz vorsichtig berühren sie sich.. öffnen sich..
Ein Kuss.. langsam - sanft. Er wird intensiver und inniger..

Mein Herz schlägt. Ich Atme tief.
Nur ob Deins schlägt, weiß ich nicht..

Schlägt es?

Donnerstag, 8. November 2012

Ohne Titel

[Einleitung]

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich sehr oft Tage, an denen ich mehrere Texte oder Gedichte schrieb.
Manchmal kam es ganz plötzlich. Ich saß da und hörte Musik.
Wie immer schossen mir dabei tausende Gedanken durch den Kopf. Ich bin Denker. Hardcore-Denker quasi.
Bis ich auf einmal schnell nach einem Stift griff und wie in Trance anfing zu schreiben.
Kurze Zeit später schrieb ich letzte Wort eines Din-A4 Seitenlangen Gedichts.

Ich weiß nicht wieso. Aber irgendwann ließ das nach. Ich schenkte mir selbst nicht mehr genug Aufmerksamkeit um meine inneren Schreie zu bemerken.
Die Kreativität ging.
Schreibkünste und Zeichenkünste waren wie nie dagewesen.

[/Einleitung]

Seit kurzem versuche ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Rufe zu lenken. Leider höre ich nichts..
Aber ich suche weiter Aufmerksam meine Innere Stimme.

Wenn ich tief in mich gehe...

Ich sitze auf meinem Bett,
Atme die milde, klare Nachtluft ein... sie riecht so gut, so frisch und klar.
Schließe meine Augen und sehe mein anderes Leben.
Klar und deutlich.. intensiv und sehr schön...
-direkt vor meinen Augen..
So intensiv, dass mein Herz manchmal kurz einen kleinen Sprung macht.
Wie bei einem ersten Kuss.

und meine Augen schließe...

Ich steige aus der Dusche. Ich sehe wie Dampf von meiner Haut hinaufsteigt.
Ich fühle mich sehr gut. Frisch, und trockne mich gründlich ab. Benutze mein Deo
und einen Spritzer meines Parfumes. Föhne mir ein bisschen die Haare, kämme sie durch..
Es gefällt mir nicht. Ich verwuschel sie wieder. Hebe mir einen Pferdeschwanz. Betrachte mich.
Werfe den Kopf nach unten und mit einem Ruck wieder hoch. Ja, so gefalle ich mir.

Eingewickelt in einem trockenen Handtuch laufe ich leise und sanft durch den Flur ins Schlafzimmer. Es ist dunkel, aber der Mond wirft sein kaltes, klares Licht durch die großzügigen Fenster, sodass der Raum eine wundervolle Tiefe bekommt. Sein Rücken wirkt in dem Licht besonders attraktiv. Ich muss lächeln.
Ein wenig nervös und das Lächeln nicht wegbekommend schwebe ich schon fast um das Bett herum, setze mich mit dem Rücken zu ihm gekehrt auf meine Seite und beiße mir leicht auf die Unterlippe. Atme leise tief durch.
Ich höre seinen Atem. Ruhig und gleichmäßig. Aber er schläft nicht. Ich bekomme Herzklopfen, da ich seine intensiven Blicke in meinem Rücken spüre. Es fühlt sich gut an.
Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue ihn an. Er muss lächeln. Es ist ein warmes, liebesvolles Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt.

Wir necken uns ein wenig und genießen die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees.

Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue Dich an. Du lächelst mich an mit einem warmen, liebesvollen Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt und verlegen macht.

Wir necken uns ein wenig und genießen gemeinsam die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees, in dem wir uns ein paar Stunden zuvor abgekühlt hatten - aber sich dennoch immer wieder warme Blicke getroffen haben...

Als ich mich hinlegte fielen mir ein paar Strähnen ins Gesicht, welche Du gerade saft mit deinen Fingern über meine Wangen hinweg zur Seite streichst. Ich atme dabei wieder kurz tief ein, schließe meine Augen und sehe Dich verträumt an.
Langsam kommst Du zu mir, gibst mir einen hauchzarten Kuss auf meine Schläfe. Flüsterst mir ins Ohr "Komm' zu mir, Kleines". Mir wird dabei richtig warm ums Herz. Drehe mich um. Du hebst Deine Decke und ich kuschle mich ganz nah zu Dir. Dabei weht Dir der Duft meiner Haare in die Nase - und genießt es. Du legst Deinen Arm um mich und hälst mich eng bei Dir.
Mein Herz klopft. Mich durchströmen viele kleine positive Elektrostöße. Ein wunderbares Gefühl und ein leichtes Kribbeln. Zärtlich streichst Du mit Deiner Nasenspitze an meinem Nacken hin und her, wovon ich Gänsehaut bekomme. Sinnlich schmiege ich mich an Dich. An Deine warme, weiche Haut.
Du fängst an mich an dieser Stelle zu küssen. Über meinem Hals hinweg zu meinem linken Ohr und küsst es leicht. Langsam drehe ich mich aus Deiner Umarmung heraus zu Dir herum, und schenke Dir einen tiefen Blick. Beiße mir in rechts auf die Unterlippe und ziehe dabei leicht meine rechte Augenbraue hoch. Rutsche näher zu Dir. Legst Deinen Arm wieder um mich - aber nun auf meinen Rücken.

Unsere Lippen kommen sich näher. Ganz vorsichtig berühren sie sich.. öffnen sich..
Ein Kuss.. langsam - sanft. Er wird intensiver und inniger..

Mein Herz schlägt. Ich Atme tief.
Nur ob Deins schlägt, weiß ich nicht..

Schlägt es?

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wo bist du?


Es ist das erste Mal, dass wir nach unserem Date spazieren gehen. Wir haben uns schon öfter getroffen. Und seit dem ersten Date ist alles so unbeschreiblich schön. Wie in einem Traum, in dem ich mit dir zusammen lerne zu fliegen.
Draußen ist es sehr angenehm mit einem lauen Sommerwind. Die Dämmerung ist schon lange vorbei und es ist dunkel. Wir laufen ohne Ziel in eine Richtung und unterhalten uns. Du hast deinen Arm um meine Hüfte gelegt und es fühlt sich wahnsinnig schön an.

Eine halbe Stunde später sind wir wieder an deinem Auto angekommen – und du meinst, dass du mich noch kurz entführen möchtest. Dort angekommen laufen wir ein Stückchen zu einer Wiese an einem See.
Es ist sehr ruhig und idyllisch. Der Mond erhellt diese laue Sommernacht und der Himmel ist Sternen klar. Du hast eine Decke dabei, und breitest sie aus. Du hast sogar eine zweite dabei, falls mir kalt werden sollte.
Wir setzen uns und machen es uns bequem und unterhalten uns als würde diese Nacht unendlich lang sein.

Mittlerweile habe ich mich in deinen Schoß gelegt und betrachte die Sterne. Du siehst die meiste Zeit auch gelassen nach oben und wir genießen diesen Moment, in dem wir uns so zwanglos und frei fühlen.
Manchmal siehst du zu mir herunter. Ich spüre deine Blicke, aber ich traue mich nicht, deine Blicke zu erwidern. Du hörst meinen Gedanken zu und meinen kleinen Geschichten die mir einfallen und lächelst ab und zu, weil du sie lustig findest. Dann lachen wir beide. Ich, weil ich mir dann etwas dämlich vorkomme – aber dir gefällt das.

Du hast mir auch sehr viel erzählt und mich ständig zum Lachen gebracht.

Doch dann schweigst du und siehst mich an. Dieses Mal sehe ich zu dir auf. Du beobachtest mich sehr genau und musterst mein Gesicht. Deine Blicke bleiben aber immer wieder bei meinen Augen stehen bis du wieder kurz meine Lippen betrachtest. – Und dann wieder meine Augen.

Mein Herz schlägt schneller als vorher, dieser Moment macht mich unbeschreiblich kribbelig und nervös. Seit der ersten Sekunde in der ich in deine Augen blicke, lächle ich dich an.
Du bist mir die ganze Zeit mit deiner Hand durch mein Haar gefahren und nun nimmst du diese um mich zu dir hinauf zu holen. Du bist so vorsichtig und bedacht, bei allem was du tust und passt darauf auf, mir nicht weh zu tun.
Während du das tust, kommst du mir näher.

Und dann schaust du mich an. Lange, und intensiv treffen sich unsere Blicke. Diese enorme Mischung aus Emotionen, Aufregung und Nervosität lässt mich schummrig werden. Ich spüre deinen Atem. Deine Hand streicht mir durch den Nacken und meine Haare. Ich verliere mich in dir und seufze kurz auf und dann berühren sich schon unsere Lippen. Ich schließe die Augen während diesen eine kleine Träne entschwindet.

Unsere Lippen berühren sich langsam und du tastest dich vorsichtig voran.

Doch nun frage ich Dich:
Wo bist Du?