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Donnerstag, 4. September 2014

#livelaughlove

Es gibt Momente in meinem Leben in denen ich mich tausende Dinge frage. Es sind eine ganze Menge von Fragen und Gedanken, welche mir durch den Kopf gehen. Und nicht wenige von ihnen sind unaussprechlich.
Und während mir all diese Dinge durch den Kopf wandern, flüstert mir eine innere Stimme immer zu, dass ich einfach alles dabei belassen soll. Doch mein Sinn und Drang nach Gerechtigkeit lässt meine Gedanken nicht ruhen. Ich frage mich dann was ich tun könnte um Dinge gerecht werden zu lassen.
Doch ich kann es nicht. Es gibt weder eine Lösung noch einen logischen Weg für all diese Sachen. Ich bin nicht die Gerechtigkeit. Und jene Stellen, welche für Gerechtigkeit hätten sorgen können, haben sich an der Nase herumführen lassen.
Die einzige Möglichkeit, die ich habe ist zu hoffen, dass anderen Menschen diese Gedanken erspart bleiben und bessere Hilfe bekommen, als ich sie damals bekam.
Niemand. Weder Polizei noch Staat. Weder Familie oder Freunde. Keine Einheit dieser Welt kann Dich vor einem Psychopathen beschützen. Oder dich warnen. Niemand.
Du musst selbst kämpfen. Selbst stark werden. Selbst alles in die Hand nehmen. Und all das am besten bevor es zu spät ist. Du musst eigentlich bevor all das passiert auf das Schlimmste gefasst und vorbereitet sein. Nur so könntest du mit einem klaren Kopf reagieren.
Dokumentieren. Kopieren. Speichern. Sichern. Listen führen.
Denn eines wird dich jahrelang verfolgen: das Wissen, dass nichts geschehen ist. Der Schaden an deiner Seele wird so viel größer sein, als du je hättest glauben können.
Wenn sie dich fragen, ob du deswegen in psychologischer Betreuung bist antworte mit ‚ja‘.
Nimm dir Hilfe. Rede darüber. Und spüre deinen seelischen Schaden bevor er überhaupt entsteht.
Leben bedeutet weder ‚lachen‘ noch ‚lieben‘. Leben bedeutet nicht, sich einen dämlichen Spruch auf die Haut zu tätowieren und es mit Omi-Pulli, blümchen-Muster und Goldkettchen ums Ärmchen auf Instagram zu posten um Herzchen zu erhaschen.
Leben bedeutet nicht süß in die Back-Front Kamera seines Smartphones zu ‚smilen‘ und es mit #livelaughlove zu hashtaggen.
Leben bedeutet nichts anderes als Prävention. Es besteht aus Vorbereitung und Vorbeugung.
Vorbereitung auf Schule, Freunde, Streit, Sex, Liebe, Schmerz, Krankheit, Tod.
Leben bedeutet, all jenes Negative was einem Widerfahren könnte, vorzubeugen.
Leben bedeutet also nichts anderes als Hürden zu nehmen und zu überstehen. Weiter zu gehen als du es dir jemals zugetraut hättest. Höher zu springen als du es für möglich gehalten hättest.
Leben bedeutet einfach nichts anderes als all dies zu überstehen um unvorbereitet mit dem Tod konfrontiert zu werden.

Dienstag, 25. Februar 2014

Edeka - Supergeil - Werbung

Vielleicht habe ich es nicht gut genug gesucht in der Suchmaschine "Google", aber ich habe den Lyrik zu der supergeilen Werbung leider nicht gefunden.

Also habe ich ihn kurzerhand mitgetippt - geht ja schnell ;)



Super süß, super sexy, super easy, supergeil
Super Leute, super lieb, super Love , supergeil
Super Uschi, super Muschi, super Sushi, supergeil
Super heftig, super deftig, super lässig, supergeil
Super fit, super fresh, super Lifestyle, supergeil
Super power, super stark, super Markt, supergeil

(Refrain)
Es ist supergeil supergeil
Richtig supergeil supergeil
Ich find‘s supergeil supergeil
Denn du bist supergeil

Super knister, super knusper, super Snack, supergeil
Super Freunde, super spritzig, super Party, supergeil
Super Optik, super chillig, super Cookies, supergeil
Super Sonntag, super Montag, super lazy, supergeil
Super crunchy, super tasty, super crazy, supergeil
Super fruchtig, super lecker, super smooth, supergeil 

(Refrain 2x)
Es ist supergeil supergeil
Richtig supergeil supergeil
Ich find‘s supergeil supergeil
Denn du bist supergeil

Sehr sehr geile Sachen, ja
Bio ist auch sehr, sehr geil
Sehr geile Bio-Produkte
Toll!

Es ist supergeil supergeil
Richtig su-su-supergeil supergeil
Ich finds supergeil supergeil
Denn du bist supergeil

Guck mal hier
Sehr, sehr geile fritten
Super!
Sehr geiler Dorsch übrigens
Sehr geil
Oh hier Klopapier
Ouh, Das is aber weich!
Sehr, sehr geil
Super!

Donnerstag, 23. Januar 2014

willst du?

will dir gute nacht sagen, aber darf es nicht
will dir gute nacht sagen, aber kann es nicht
will dir gute nacht sagen, "bis morgen, ich freu mich!"
aber darf es nicht...
kann es nicht...
und das willst du nicht?
 
vom 28. Dezember 2010

Mittwoch, 22. Januar 2014

A journey through hell

such a pretty girl
with a deeply broken heart
with an empty soul

on a journey through hell

and it seems that she'll never arrive...

Mein Glück

Oft habe ich über den Tag nachgedacht, an dem es mir besser gehen wird
An dem Glück endlich in mein Leben treten wird
Ich voller Freude und Leben mich entspannt und standhaft fühlen werde

Ich habe vergessen wann ich das letzte mal diese Hoffnung hegte
vergessen was ich mir wünsche und mir gut tut
Die Erinnerung an die Person die ich bin verblasst

Schmerz und Tränen gehörten zu meinem Alltag
Leid und das Gefühl meines stehenbleibenden Herzens begleiteten mich voller Treue auf meinem Weg
Und trotz alledem war ich immer für alle da

Aufopferung, Loyalität und Ehrlichkeit - das Todesurteil meiner Seele

Der Moment in dem mein Glück mir sagte, dass es mich liebt
- war atemberaubend.
Mein Glück liebt mich.
Mein Glück steht zu mir.
Mein Glück versteht mich.
Es ist da

Aufopferung, Loyalität und Ehrlichkeit brachten mir es - mein Glück
Glück ist nicht von Dauer
Glück vergeht

Der Moment in dem mein Glück mir sagte, dass es geht
- war atemberaubend.
Schmerz und Tränen der Vergangenheit gerieten in Vergessenheit

Leid und das Gefühl meines stehengebliebenen Herzens klopften an
Sie wollen mich begleiten auf meinem neuen Weg
Einen Weg voller Leid, Chaos und Ratlosigkeit

Misstrauen, Angst und die unendliche Weite des Nichts - das Todesurteil meines Fühlens

Arroganz, Verständnislosigkeit und immerwährende Zweifel - die Komponenten meiner neuen Seele

Lustlosigkeit mich mit Menschen zu Unterhalten
Antriebslosigkeit die Sekunden zu ewig andauernden Stunden macht
Gefangen in der wohl intensivsten Form zu leben

Jede Sekunde bewusst.
Atmen.
Denken.
Fühlen.
Trauern.
Die Herzschläge zählen.

Die Herzschläge bis mich jemand befreit.
Ewiges Warten auf die Erlösung aus meinem Gefängnis.
Das Warten auf Verständnis, Zuspruch und Halt.

Nun warte ich auf mein Glück
geprägt von bekannten Eigenschaften
Aufopferung, Loyalität und Ehrlichkeit


Das Todesurteil meines Fühlens -  Die Wiedergeburt meiner Seele.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sie gehen.

Freunde kommen.
Sie stehen dir bei.
Sie helfen.
Geben dir ihr Wort.
Schauen mit dir zusammen in eine Richtung.
Sie hören dir beim Weinen zu.
Sie halten dich.
Sie opfern ihren Schlaf für Dich.
Sie versprechen dir, dich immer wieder zu halten.
Egal was kommt.
Egal was passiert.
Sie sind trotzdem da.
Sie heben dir die Haare beim Kotzen.
Sie wollen, dass du glücklich bist.
Sie sind ehrlich zu dir wenn du scheiße baust.
Wenn das was du tust nicht gut für dich ist wollen sie dich warnen.
Sie wollen nicht, dass du dich selbst zerstörst.
Sie nehmen es dir übel.
Sie nehmen es dir sehr lange übel.
Sie drehen es sich dann zurecht.
Sie sehen es nicht objektiv.
Die meisten sind irgendwann einsichtig.
Sie entschuldigen sich.
Sie sind bei dir.
Sie halten dich immer wieder.
Sie werden dich immer wieder halten.
Und wieder.
Und wieder ihren Schlaf für Dich opfern.
Die anderen...
Sie nehmen es dir nicht übel.
Sie hassen dich dafür.
Sie schließen dich weg.
Sie legen keinen Wert auf  Worte.
Sie legen keinen Wert auf das was war.
Sie sind glücklich.
Angeblich.
Sie haben ihr ewiges Glück gefunden.
Welches endlich sein wird.
Sie schweben auf Wolke Sieben.
Bis ein Sturm kommt und sie runterfegt.
Du bist ihnen egal geworden.
Oder sie wollen dass du egal wirst.
Vielleicht wehren sie sich ja dagegen?
Manche lassen sich beeinflussen.
Viele belügen sich selbst.
Sie machen das Richtige.
Sie zeigen dir das Richtige.
Sie machen mit dir das Richtige.
Sie zeigen dir, dass sie zu feige sind.
Um zu reden.
Etwas kitten zu wollen.
Sie laufen weg.
Sie behandeln dich respektlos.
Sie haben keine skrupel.
Sie töten dich.
In ihren gedanken.
In ihren Gedanken stirbst du gerade.
Fließen Tränen am Grab?
Das wissen nur sie.
Aber irgendwann werden sie wissen, dass du Recht hattest.
Sie werden womöglich Dinge bereuen.
Wenn es Wunder gibt werden sie sich sogar bei dir melden.
Sie scheißen auf Dich.
Als hättest du nie existiert.
Als wäre alles nie passiert.
Als wären all die tollen Gespräche ein kleiner Traum gewesen.
Du wirst ersetzt.
Freunde sind keine "Gebrauchsgegenstände"
Freunde sind "Verbrauchsgegenstände"
Oder heutzutage sogar "Luxusgüter"
Freunde kommen.
Und gehen.
Sie gehen.
Sie bleiben nicht.
Nur zum Kaffee oder Tee.
Dann gehen sie wieder.
Ohne ein Danke oder auf Wiedersehen.
Freunde gehen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich sehr oft Tage an denen ich mehrere Texte oder Gedichte schrieb.
Manchmal kam es ganz plötzlich. Ich saß da, hörte Musik.
Wie immer schossen mir dabei tausende Gedanken durch den Kopf. Ich bin denker. Hardcore-Denker quasi.
Bis ich auf einmal schnell nach einem Stift griff, und wie in Trance anfing zu schreiben.
Kurze Zeit später beendete ich das letzte Wort eines Din-A4 Seitenlangen Gedichts.

Ich weiß nicht wieso. Aber irgendwann ließ das nach. Ich schenkte mir selbst nicht mehr genug Aufmerksamkeit um meine inneren Schreie zu bemerken.
Die Kreativität ging.
Schreibkünste und Zeichenkünste waren wie nie dagewesen.

Seit kurzem versuche ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Rufe zu lenken. Leider höre ich nichts..
Aber ich suche weiter Aufmerksam meine Innere Stimme..

Wenn ich tief in mich gehe...

Ich sitze auf meinem Bett,
Atme die milde, klare Nachtluft ein... sie riecht so gut, so frisch und klar.
Schließe meine Augen und sehe mein anderes Leben.
Klar, und deutlich.. intensiv und sehr schön...
direkt vor meinen Augen..
So intensiv, dass mein Herz manchmal kurz einen kleinen Sprung macht.
Wie bei einem ersten Kuss...

und meine Augen schließe...

Ich steige aus der Dusche. Ich sehe wie Dampf von meiner Haut hinaufsteigt.
Ich fühle mich sehr gut. Frisch, und trockne mich gründlich ab. Benutze mein Deo,
und einen Spritzer meines Parfumes. Föhne mir ein bisschen die Haare, kämme sie durch..
Es gefällt mir nicht. Ich verwuschel sie wieder. Hebe mir einen Pferdeschwanz. Betrachte mich.
Werfe den Kopf nach unten und mit einem Ruck wieder hoch. Ja, so gefalle ich mir.

Eingewickelt in einem trockenen Handtuch laufe ich leise und sanft durch den Flur ins Schlafzimmer.Es ist dunkel, aber der Mond wirft sein kaltes, klares Licht durch die großzügigen Fenster, sodass der Raum eine wundervolle Tiefe bekommt. Sein Rücken wirk tin dem Licht besonders attraktiv... Ich muss lächeln.
Ein wenig nervös und das Lächeln nicht wegbekommend schwebe ich schon fast um das Bett herum, setze mich mit dem Rücken zu ihm gekehrt auf meine Seite und beiße mir leicht auf die Unterlippe. Atme leise tief durch.
Ich höre seinen Atem. Ruhig und gleichmäßig. Aber er schläft nicht. Ich bekomme Herzklopfen, da ich seine intensiven Blicke in meinem Rücken spüre. Es fühlt sich gut an.
Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue ihn an. Er muss lächeln. Es ist ein warmes, liebesvolles Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt.

Wir necken uns ein wenig und genießen die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees.

Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue Dich an. Du lächelst mich an mit einem warmen, liebesvollen Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt und verlegen macht.

Wir necken uns ein wenig und genießen gemeinsam die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees, in dem wir uns ein paar Stunden zuvor abgekühlt hatten - aber sich dennoch immer wieder warme Blicke getroffen haben...

Als ich mich hinlegte fielen mir ein paar Strähnen ins Gesicht, welche Du gerade saft mit deinen Fingern über meine Wangen hinweg zur Seite streichst. Ich atme dabei wieder kurz tief ein, schließe meine Augen und sehe Dich verträumt an.
Langsam kommst Du zu mir, gibst mir einen hauchzarten Kuss auf meine Schläfe. Flüsterst mir ins Ohr "Komm' zu mir, Kleines". Mir wird dabei richtig warm ums Herz.. Drehe mich um. Du hebst Deine Decke und ich kuschle mich ganz nah zu Dir. Dabei weht Dir der Duft meiner Haare in die Nase - und genießt es. Du legst Deinen Arm um mich und hälst mich eng bei Dir.
Mein Herz klopft. Mich durchströmen viele kleine positive Elektrostöße. Ein wunderbares Gefühl und ein leichtes Kribbeln. Zärtlich streichst Du mit Deiner Nasenspitze an meinem Nacken hin und her, wovon ich Gänsehaut bekomme. Sinnlich schmiege ich mich an Dich. An Deine warme, weiche Haut.
Du fängst an mich an dieser Stelle zu küssen. Über meinem Hals hinweg zu meinem linken Ohr und küsst es leicht. Langsam drehe ich mich aus Deiner Umarmung heraus zu Dir herum, und schenke Dir einen tiefen Blick. Beiße mir in rechts auf die Unterlippe und ziehe dabei leicht meine rechte Augenbraue hoch. Rutsche näher zu Dir. Legst Deinen Arm wieder um mich - aber nun auf meinen Rücken.

Unsere Lippen kommen sich näher. Ganz vorsichtig berühren sie sich.. öffnen sich..
Ein Kuss.. langsam - sanft. Er wird intensiver und inniger..

Mein Herz schlägt. Ich Atme tief.
Nur ob Deins schlägt, weiß ich nicht..

Schlägt es?

Montag, 3. Dezember 2012

Pray for rain.

Weil es mich heute so berührt und mit gut tut.


In deepest hollow of our minds
A system failure left behind
And their necks crane
As they turn to pray for rain
And their necks crane

Dull residue of what once was
A shattered cloud of swirling doves
And their eyes change
As they learn to see through flames
And their necks crane
As they turn to pray for rain
And their eyes change
As they learn to see through flames
And their necks crane
As they turn to pray for rain

Drops on rocks fall fast and fleeting
Hearts and wings commence to beating
Woods unseen with all believing
Vision walls fall all receding
Vision walls fall all receding
Drops on rocks come fast and fleeting
Rhythm laws unleash their meaning
Usher us into the dreaming
Vision walls fall all receding
Hearts and wings commence to beating
All unending all completing
Vision walls fall fast and fleeting
Vision walls fall all revealing
Vision walls fall all revealing
Vision walls fall all revealing
Vision walls fall all revealing

In deepest hollow of our minds
A system failure left behind
Dull residue of what once was
A shattered cloud of swirling doves
And their eyes changed
As they learned to see through flames
And their necks craned
As they prayed for rain

Freitag, 30. November 2012

HardFact #2

Ich bin eine sehr liebenswerte Person. Und wer mich kennen lernt, lernt mich lieben.
- In vielerlei Hinsicht.

Donnerstag, 8. November 2012

Ohne Titel

[Einleitung]

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich sehr oft Tage, an denen ich mehrere Texte oder Gedichte schrieb.
Manchmal kam es ganz plötzlich. Ich saß da und hörte Musik.
Wie immer schossen mir dabei tausende Gedanken durch den Kopf. Ich bin Denker. Hardcore-Denker quasi.
Bis ich auf einmal schnell nach einem Stift griff und wie in Trance anfing zu schreiben.
Kurze Zeit später schrieb ich letzte Wort eines Din-A4 Seitenlangen Gedichts.

Ich weiß nicht wieso. Aber irgendwann ließ das nach. Ich schenkte mir selbst nicht mehr genug Aufmerksamkeit um meine inneren Schreie zu bemerken.
Die Kreativität ging.
Schreibkünste und Zeichenkünste waren wie nie dagewesen.

[/Einleitung]

Seit kurzem versuche ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Rufe zu lenken. Leider höre ich nichts..
Aber ich suche weiter Aufmerksam meine Innere Stimme.

Wenn ich tief in mich gehe...

Ich sitze auf meinem Bett,
Atme die milde, klare Nachtluft ein... sie riecht so gut, so frisch und klar.
Schließe meine Augen und sehe mein anderes Leben.
Klar und deutlich.. intensiv und sehr schön...
-direkt vor meinen Augen..
So intensiv, dass mein Herz manchmal kurz einen kleinen Sprung macht.
Wie bei einem ersten Kuss.

und meine Augen schließe...

Ich steige aus der Dusche. Ich sehe wie Dampf von meiner Haut hinaufsteigt.
Ich fühle mich sehr gut. Frisch, und trockne mich gründlich ab. Benutze mein Deo
und einen Spritzer meines Parfumes. Föhne mir ein bisschen die Haare, kämme sie durch..
Es gefällt mir nicht. Ich verwuschel sie wieder. Hebe mir einen Pferdeschwanz. Betrachte mich.
Werfe den Kopf nach unten und mit einem Ruck wieder hoch. Ja, so gefalle ich mir.

Eingewickelt in einem trockenen Handtuch laufe ich leise und sanft durch den Flur ins Schlafzimmer. Es ist dunkel, aber der Mond wirft sein kaltes, klares Licht durch die großzügigen Fenster, sodass der Raum eine wundervolle Tiefe bekommt. Sein Rücken wirkt in dem Licht besonders attraktiv. Ich muss lächeln.
Ein wenig nervös und das Lächeln nicht wegbekommend schwebe ich schon fast um das Bett herum, setze mich mit dem Rücken zu ihm gekehrt auf meine Seite und beiße mir leicht auf die Unterlippe. Atme leise tief durch.
Ich höre seinen Atem. Ruhig und gleichmäßig. Aber er schläft nicht. Ich bekomme Herzklopfen, da ich seine intensiven Blicke in meinem Rücken spüre. Es fühlt sich gut an.
Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue ihn an. Er muss lächeln. Es ist ein warmes, liebesvolles Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt.

Wir necken uns ein wenig und genießen die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees.

Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue Dich an. Du lächelst mich an mit einem warmen, liebesvollen Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt und verlegen macht.

Wir necken uns ein wenig und genießen gemeinsam die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees, in dem wir uns ein paar Stunden zuvor abgekühlt hatten - aber sich dennoch immer wieder warme Blicke getroffen haben...

Als ich mich hinlegte fielen mir ein paar Strähnen ins Gesicht, welche Du gerade saft mit deinen Fingern über meine Wangen hinweg zur Seite streichst. Ich atme dabei wieder kurz tief ein, schließe meine Augen und sehe Dich verträumt an.
Langsam kommst Du zu mir, gibst mir einen hauchzarten Kuss auf meine Schläfe. Flüsterst mir ins Ohr "Komm' zu mir, Kleines". Mir wird dabei richtig warm ums Herz. Drehe mich um. Du hebst Deine Decke und ich kuschle mich ganz nah zu Dir. Dabei weht Dir der Duft meiner Haare in die Nase - und genießt es. Du legst Deinen Arm um mich und hälst mich eng bei Dir.
Mein Herz klopft. Mich durchströmen viele kleine positive Elektrostöße. Ein wunderbares Gefühl und ein leichtes Kribbeln. Zärtlich streichst Du mit Deiner Nasenspitze an meinem Nacken hin und her, wovon ich Gänsehaut bekomme. Sinnlich schmiege ich mich an Dich. An Deine warme, weiche Haut.
Du fängst an mich an dieser Stelle zu küssen. Über meinem Hals hinweg zu meinem linken Ohr und küsst es leicht. Langsam drehe ich mich aus Deiner Umarmung heraus zu Dir herum, und schenke Dir einen tiefen Blick. Beiße mir in rechts auf die Unterlippe und ziehe dabei leicht meine rechte Augenbraue hoch. Rutsche näher zu Dir. Legst Deinen Arm wieder um mich - aber nun auf meinen Rücken.

Unsere Lippen kommen sich näher. Ganz vorsichtig berühren sie sich.. öffnen sich..
Ein Kuss.. langsam - sanft. Er wird intensiver und inniger..

Mein Herz schlägt. Ich Atme tief.
Nur ob Deins schlägt, weiß ich nicht..

Schlägt es?

Montag, 15. Oktober 2012

Gesellschaftliche Anerkennung

Man darf in der heutigen Gesellschaft anscheinend nur Interessen haben, welche alle in eine ähnliche Richtung gehen.
Ansonsten muss man erklären, "wieso, weshalb, warum" man denn nun so unterschiedliche Interessen hegt.

Ich hab' da aber 'ne SUPER Antwort, für jene, die solche (dämlichen) Fragen stellen:

Ich BIN nunmal ein Mensch, der sich für vieles Interessiert und am liebsten "alles auf einmal
" machen würde.
Ich stehe auf Konsolen und Kultur.
Ich gehe gern in die Natur aber finde Berlin genial.
Geschichte kann total interessant sein. Aber eben auch nur "kann".

Es kommt einfach auf das WIE an. [...]

Mir jedenfalls, würde es im Traum nicht einfallen, einem Menschen wegen einer versauten Note, gegensätzlichen Interessen oder v.a. wegen Tattoos (es ist nun mal Fakt, dass oft die Lehrer sowie dieses dämliche Bildungssystem uns "Zweitbildungsweglern" nicht nur Steine sondern auch Felsbrocken oder ganze Berge in den Weg stellen/legen) derart respektlos wirkende Fragen zu stellen bzw. die Intelligenz dieser Person überhaupt auf irgendeine Art und Weise in Frage zu stellen.

Achja: Lesen bildet. Sogar wenn's "nur" Romane sind.

Soll ich das auch erklären?
Früher war meine Rechtschreibung für'n Bobbes. Seit ich angefangen habe viel zu lesen, wurde meine Rechtschreibung nahezu Perfekt - UND ich habe einen wundervollen Sinn für schöne Texte sowie eine beneidenswerte Phantasie/Vorstellungskraft entwickelt (Ich brauche keine Verfilmung zum Buch - Ich drehe den Film beim Lesen selbst).

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Samstag, 13. Oktober 2012

HardFact #1

I c h   b i n   e i n e   F r a u   d i e   k o c h e n   k a n n .

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Everywhere [John Dahlbäck]

 John Dahlbäck - Everywhere
Daylight
Beating moonlight
Kindness
Always better than
Envy
Peaceful
Are you really Sleepless
We don't have to be
Troubled
Changes
Are you ready
Happy
Don't you wanna be
Lucky
Struggling
With the basics
Waiting
For a better day
To come our way

Everywhere in the world, people will be singing
And everywhere in the world, things will be a-changing
And everywhere in the world, people will be spreading Laughter, kindness, love and comfort, comfort

Mein Geburtstag - lustig!


Letzte Woche war mein Geburtstag und ich fühlte mich nicht wirklich gut, als ich aufwachte. Ich ging runter um zu frühstücken und hoffte, meine Frau würde freundlich sein und sagen, "Alles gute zum Geburtstag!", und würde möglicherweise ein Geschenk für mich haben.
Wie sich herausstellte, sagte sie weder guten Morgen, noch "Alles gute".
Ich dachte... ok, das ist eben Ehe für dich, aber die Kinder werden sich erinnern. Meine Kinder assen und sagten nicht ein Wort.

Also fühlte ich mich sehr schwach und ein bisschen enttäuscht, als ich zur Arbeit ging.
Als ich ins Büro ging sagte meine Sekretärin Jane, "Guten Morgen Chef, alles Gute!" Es fühlte sich ein bisschen besser an, dass irgendjemand sich erinnnert hat.
Ich arbeitete bis ein Uhr, dann klopfte Jane an die Tür und sagte, "Sie wissen, es ist ein wunderschöner Tag draußen, und es ist ihr Geburtstag, lassen sie uns Essen gehen, nur wir zwei."
Ich sagte, "Danke Jane, das ist das beste was ich heute gehört habe. Lass uns gehen!"
Wir gingen Essen. Aber wir sind nicht da hin gegangen, wo wir normalerweiße waren. Anstatt assen wir an einem kleinen Ort mit einem privaten Tisch. Wir tranken zwei Martinis und genossen das Essen mächtig.
Auf dem Weg zurück zum Büro sagte Jain, "Sie wissen, es ist so ein wundervoller Tag.. Wir brauchen nicht ins Büro zurück gehen, oder nicht?"
Ich antwortete, "Ich denke nicht. Was haben sie vor?"
Sie sagte, "Lassen sie uns zu meiner Wohnung gehen."
Nachdem wir bei ihr angekommen waren, drehte Jane sich zu mir hin und sagte, "Chef, wenn es ihnen nichts ausmacht, gehe ich kurz in's Schlafzimmer. Ich bin gleich zurück."

Ich antwortete nervös, "Ok"

Sie ging in das Schlafzimmer und, nach ein paar Minuten, kamm sie raus und trug einen riesigen Geburtstagskuchen... gefolgt von meiner Frau, meinen Kinder, und ein dutzend meiner Freunde und Mitarbeiter und alle singen "Happy Birthday".


Und ich sitze da..



Auf der Couch...



Nackt...

Wo bist du?


Es ist das erste Mal, dass wir nach unserem Date spazieren gehen. Wir haben uns schon öfter getroffen. Und seit dem ersten Date ist alles so unbeschreiblich schön. Wie in einem Traum, in dem ich mit dir zusammen lerne zu fliegen.
Draußen ist es sehr angenehm mit einem lauen Sommerwind. Die Dämmerung ist schon lange vorbei und es ist dunkel. Wir laufen ohne Ziel in eine Richtung und unterhalten uns. Du hast deinen Arm um meine Hüfte gelegt und es fühlt sich wahnsinnig schön an.

Eine halbe Stunde später sind wir wieder an deinem Auto angekommen – und du meinst, dass du mich noch kurz entführen möchtest. Dort angekommen laufen wir ein Stückchen zu einer Wiese an einem See.
Es ist sehr ruhig und idyllisch. Der Mond erhellt diese laue Sommernacht und der Himmel ist Sternen klar. Du hast eine Decke dabei, und breitest sie aus. Du hast sogar eine zweite dabei, falls mir kalt werden sollte.
Wir setzen uns und machen es uns bequem und unterhalten uns als würde diese Nacht unendlich lang sein.

Mittlerweile habe ich mich in deinen Schoß gelegt und betrachte die Sterne. Du siehst die meiste Zeit auch gelassen nach oben und wir genießen diesen Moment, in dem wir uns so zwanglos und frei fühlen.
Manchmal siehst du zu mir herunter. Ich spüre deine Blicke, aber ich traue mich nicht, deine Blicke zu erwidern. Du hörst meinen Gedanken zu und meinen kleinen Geschichten die mir einfallen und lächelst ab und zu, weil du sie lustig findest. Dann lachen wir beide. Ich, weil ich mir dann etwas dämlich vorkomme – aber dir gefällt das.

Du hast mir auch sehr viel erzählt und mich ständig zum Lachen gebracht.

Doch dann schweigst du und siehst mich an. Dieses Mal sehe ich zu dir auf. Du beobachtest mich sehr genau und musterst mein Gesicht. Deine Blicke bleiben aber immer wieder bei meinen Augen stehen bis du wieder kurz meine Lippen betrachtest. – Und dann wieder meine Augen.

Mein Herz schlägt schneller als vorher, dieser Moment macht mich unbeschreiblich kribbelig und nervös. Seit der ersten Sekunde in der ich in deine Augen blicke, lächle ich dich an.
Du bist mir die ganze Zeit mit deiner Hand durch mein Haar gefahren und nun nimmst du diese um mich zu dir hinauf zu holen. Du bist so vorsichtig und bedacht, bei allem was du tust und passt darauf auf, mir nicht weh zu tun.
Während du das tust, kommst du mir näher.

Und dann schaust du mich an. Lange, und intensiv treffen sich unsere Blicke. Diese enorme Mischung aus Emotionen, Aufregung und Nervosität lässt mich schummrig werden. Ich spüre deinen Atem. Deine Hand streicht mir durch den Nacken und meine Haare. Ich verliere mich in dir und seufze kurz auf und dann berühren sich schon unsere Lippen. Ich schließe die Augen während diesen eine kleine Träne entschwindet.

Unsere Lippen berühren sich langsam und du tastest dich vorsichtig voran.

Doch nun frage ich Dich:
Wo bist Du?

Ich will..


Ich will wieder Nächte in Zeitlupe erleben...
Ich will wieder Tanzen als würde es keinen Morgen geben...
Ich will wieder Lieben und mich dabei wie ein kleines Mädchen fühlen...

Einfach Tanzen, in Zeitlupe.. und mich fühlen als könnte ich fliegen
als würde der Moment nie Enden.

Einfach Lieben, in Zeitlupe.. und mich fühlen als könnte ich wirklich fliegen
als würde der Moment unter'm Sternenhimmel nie Enden.

Ich will wieder Tage im Zeitraffer erleben...
Ich will wieder Atmen als wäre die Luft zuckersüß...
Ich will wieder Leben und mich dabei total Glücklich fühlen...

Einfach Atmen, im Zeitraffer.. und dabei einen Endorphinstrom spüren
als würde ich vor Glück explodieren.

Einfach Leben, im Zeitraffer.. und mich fühlen als würde ein Grinsen aus meinem Gesicht nie wieder schwinden
als würde mein Leben von Glück bestimmt sein.

Ich will einfach wieder auf meinen Weg kommen.
An einen Ort kommen, an dem ich wieder alles finde was mich Glücklich macht.
Einen Ort an dem alle Menschen sind, die mir all das geben...
Irgendwo, wo jeder Atemzug pures Glück ist.
Wo jede Nacht unvergesslich ist.
Wo einfach alles einen Sinn hat.

Ich will einfach alles vergessen.

Samstag, 10. Oktober 2009

noname

Dort ist keiner, dem du trauen kannst.
Hier ist niemand, der dir helfen kann.
Dort weiß niemand, wie es dir geht.
Hier ist keiner, der dich unterstützt.
Dort kennt keiner, der es wagt ehrlich zu sein.
Hier ist niemand, der dich will.
Dort redet niemand, keiner schweigt.
Hier wissen alle, niemand von nichts.
Dort hasst keiner, niemand liebt sich.
Hier wollen alle, was keiner kann.
Dort leben viele, wie niemand es will.
Hier machen alle, was keiner will.
Dort übt sich keiner, niemand im Guten.


Hier stehe ich, im Kreise von keinem und nichts.
Dort sehen alle, wie niemand mich bemerkt.
Hier im Kreis stehen alle, niemand verantwortlich ist.
Dort denken alle, was keiner glaubt.
Hier wollen alle, was niemand wagt.

Hier stehe ich, bei keinem und niemanden, wo mich alle sehen, mit vielen,

allein im nichts.


by blue.miracle!