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Donnerstag, 4. September 2014

#livelaughlove

Es gibt Momente in meinem Leben in denen ich mich tausende Dinge frage. Es sind eine ganze Menge von Fragen und Gedanken, welche mir durch den Kopf gehen. Und nicht wenige von ihnen sind unaussprechlich.
Und während mir all diese Dinge durch den Kopf wandern, flüstert mir eine innere Stimme immer zu, dass ich einfach alles dabei belassen soll. Doch mein Sinn und Drang nach Gerechtigkeit lässt meine Gedanken nicht ruhen. Ich frage mich dann was ich tun könnte um Dinge gerecht werden zu lassen.
Doch ich kann es nicht. Es gibt weder eine Lösung noch einen logischen Weg für all diese Sachen. Ich bin nicht die Gerechtigkeit. Und jene Stellen, welche für Gerechtigkeit hätten sorgen können, haben sich an der Nase herumführen lassen.
Die einzige Möglichkeit, die ich habe ist zu hoffen, dass anderen Menschen diese Gedanken erspart bleiben und bessere Hilfe bekommen, als ich sie damals bekam.
Niemand. Weder Polizei noch Staat. Weder Familie oder Freunde. Keine Einheit dieser Welt kann Dich vor einem Psychopathen beschützen. Oder dich warnen. Niemand.
Du musst selbst kämpfen. Selbst stark werden. Selbst alles in die Hand nehmen. Und all das am besten bevor es zu spät ist. Du musst eigentlich bevor all das passiert auf das Schlimmste gefasst und vorbereitet sein. Nur so könntest du mit einem klaren Kopf reagieren.
Dokumentieren. Kopieren. Speichern. Sichern. Listen führen.
Denn eines wird dich jahrelang verfolgen: das Wissen, dass nichts geschehen ist. Der Schaden an deiner Seele wird so viel größer sein, als du je hättest glauben können.
Wenn sie dich fragen, ob du deswegen in psychologischer Betreuung bist antworte mit ‚ja‘.
Nimm dir Hilfe. Rede darüber. Und spüre deinen seelischen Schaden bevor er überhaupt entsteht.
Leben bedeutet weder ‚lachen‘ noch ‚lieben‘. Leben bedeutet nicht, sich einen dämlichen Spruch auf die Haut zu tätowieren und es mit Omi-Pulli, blümchen-Muster und Goldkettchen ums Ärmchen auf Instagram zu posten um Herzchen zu erhaschen.
Leben bedeutet nicht süß in die Back-Front Kamera seines Smartphones zu ‚smilen‘ und es mit #livelaughlove zu hashtaggen.
Leben bedeutet nichts anderes als Prävention. Es besteht aus Vorbereitung und Vorbeugung.
Vorbereitung auf Schule, Freunde, Streit, Sex, Liebe, Schmerz, Krankheit, Tod.
Leben bedeutet, all jenes Negative was einem Widerfahren könnte, vorzubeugen.
Leben bedeutet also nichts anderes als Hürden zu nehmen und zu überstehen. Weiter zu gehen als du es dir jemals zugetraut hättest. Höher zu springen als du es für möglich gehalten hättest.
Leben bedeutet einfach nichts anderes als all dies zu überstehen um unvorbereitet mit dem Tod konfrontiert zu werden.

Donnerstag, 23. Januar 2014

willst du?

will dir gute nacht sagen, aber darf es nicht
will dir gute nacht sagen, aber kann es nicht
will dir gute nacht sagen, "bis morgen, ich freu mich!"
aber darf es nicht...
kann es nicht...
und das willst du nicht?
 
vom 28. Dezember 2010

Mittwoch, 13. Februar 2013

My funny Valentine ♥

My funny valentine
Sweet comic valentine
You make me smile with my heart
Your looks are laughable
Unphotographable
Yet youre my favourite work of art

Is your figure less than greek
Is your mouth a little weak
When you open it to speak
Are you smart?

But dont change a hair for me
Not if you care for me
Stay little valentine stay
Each day is valentines day

Is your figure less than greek
Is your mouth a little weak
When you open it to speak
Are you smart?

But dont you change one hair for me
Not if you care for me
Stay little valentine stay
Each day is valentines day


Mittwoch, 16. Januar 2013

♥

Als ich 14 oder 15 Jahre alt war, hatte ich sehr oft Tage an denen ich mehrere Texte oder Gedichte schrieb.
Manchmal kam es ganz plötzlich. Ich saß da, hörte Musik.
Wie immer schossen mir dabei tausende Gedanken durch den Kopf. Ich bin denker. Hardcore-Denker quasi.
Bis ich auf einmal schnell nach einem Stift griff, und wie in Trance anfing zu schreiben.
Kurze Zeit später beendete ich das letzte Wort eines Din-A4 Seitenlangen Gedichts.

Ich weiß nicht wieso. Aber irgendwann ließ das nach. Ich schenkte mir selbst nicht mehr genug Aufmerksamkeit um meine inneren Schreie zu bemerken.
Die Kreativität ging.
Schreibkünste und Zeichenkünste waren wie nie dagewesen.

Seit kurzem versuche ich wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Rufe zu lenken. Leider höre ich nichts..
Aber ich suche weiter Aufmerksam meine Innere Stimme..

Wenn ich tief in mich gehe...

Ich sitze auf meinem Bett,
Atme die milde, klare Nachtluft ein... sie riecht so gut, so frisch und klar.
Schließe meine Augen und sehe mein anderes Leben.
Klar, und deutlich.. intensiv und sehr schön...
direkt vor meinen Augen..
So intensiv, dass mein Herz manchmal kurz einen kleinen Sprung macht.
Wie bei einem ersten Kuss...

und meine Augen schließe...

Ich steige aus der Dusche. Ich sehe wie Dampf von meiner Haut hinaufsteigt.
Ich fühle mich sehr gut. Frisch, und trockne mich gründlich ab. Benutze mein Deo,
und einen Spritzer meines Parfumes. Föhne mir ein bisschen die Haare, kämme sie durch..
Es gefällt mir nicht. Ich verwuschel sie wieder. Hebe mir einen Pferdeschwanz. Betrachte mich.
Werfe den Kopf nach unten und mit einem Ruck wieder hoch. Ja, so gefalle ich mir.

Eingewickelt in einem trockenen Handtuch laufe ich leise und sanft durch den Flur ins Schlafzimmer.Es ist dunkel, aber der Mond wirft sein kaltes, klares Licht durch die großzügigen Fenster, sodass der Raum eine wundervolle Tiefe bekommt. Sein Rücken wirk tin dem Licht besonders attraktiv... Ich muss lächeln.
Ein wenig nervös und das Lächeln nicht wegbekommend schwebe ich schon fast um das Bett herum, setze mich mit dem Rücken zu ihm gekehrt auf meine Seite und beiße mir leicht auf die Unterlippe. Atme leise tief durch.
Ich höre seinen Atem. Ruhig und gleichmäßig. Aber er schläft nicht. Ich bekomme Herzklopfen, da ich seine intensiven Blicke in meinem Rücken spüre. Es fühlt sich gut an.
Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue ihn an. Er muss lächeln. Es ist ein warmes, liebesvolles Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt.

Wir necken uns ein wenig und genießen die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees.

Langsam lasse ich das Handtuch heruntergleiten, erhebe mich kurz und lege es auf den Boden. Lege mich ins Bett unter die Decke.. Drehe mich auf die linke Seite und schaue Dich an. Du lächelst mich an mit einem warmen, liebesvollen Lächeln, welches mich ein bisschen Ansteckt und verlegen macht.

Wir necken uns ein wenig und genießen gemeinsam die Schönheit der Nacht. Das leuchten des Sees, in dem wir uns ein paar Stunden zuvor abgekühlt hatten - aber sich dennoch immer wieder warme Blicke getroffen haben...

Als ich mich hinlegte fielen mir ein paar Strähnen ins Gesicht, welche Du gerade saft mit deinen Fingern über meine Wangen hinweg zur Seite streichst. Ich atme dabei wieder kurz tief ein, schließe meine Augen und sehe Dich verträumt an.
Langsam kommst Du zu mir, gibst mir einen hauchzarten Kuss auf meine Schläfe. Flüsterst mir ins Ohr "Komm' zu mir, Kleines". Mir wird dabei richtig warm ums Herz.. Drehe mich um. Du hebst Deine Decke und ich kuschle mich ganz nah zu Dir. Dabei weht Dir der Duft meiner Haare in die Nase - und genießt es. Du legst Deinen Arm um mich und hälst mich eng bei Dir.
Mein Herz klopft. Mich durchströmen viele kleine positive Elektrostöße. Ein wunderbares Gefühl und ein leichtes Kribbeln. Zärtlich streichst Du mit Deiner Nasenspitze an meinem Nacken hin und her, wovon ich Gänsehaut bekomme. Sinnlich schmiege ich mich an Dich. An Deine warme, weiche Haut.
Du fängst an mich an dieser Stelle zu küssen. Über meinem Hals hinweg zu meinem linken Ohr und küsst es leicht. Langsam drehe ich mich aus Deiner Umarmung heraus zu Dir herum, und schenke Dir einen tiefen Blick. Beiße mir in rechts auf die Unterlippe und ziehe dabei leicht meine rechte Augenbraue hoch. Rutsche näher zu Dir. Legst Deinen Arm wieder um mich - aber nun auf meinen Rücken.

Unsere Lippen kommen sich näher. Ganz vorsichtig berühren sie sich.. öffnen sich..
Ein Kuss.. langsam - sanft. Er wird intensiver und inniger..

Mein Herz schlägt. Ich Atme tief.
Nur ob Deins schlägt, weiß ich nicht..

Schlägt es?

Mittwoch, 14. November 2012

Herzchen aus Liebe

Mir ist öfter danach, etwas zu zeichnen. Früher konnte ich es gut. Mittlerweile fällt mir ein Herz schon schwer.


Dennoch war ich vorhin etwas am "Kritzeln" und da ich momentan nichts anderes ausser Herzchen im Kopf habe, kam folgendes bei raus.


 

Samstag, 13. Oktober 2012

Fragen, deren Antwort ich nicht weiß


Gibt es einen Ort?

an dem man seine Gedanken abladen kann, ähnlich einer Müllhalde??

für Gedanken, die man loswerden möchte?

wo man Gedanken "umformen" kann?

an dem die Zeit still steht?

für Menschen, die nicht ewig suchen wollen?
nicht ewig warten wollen?
die sich benutzt fühlen?
die zu unrecht immer die Last auf ihren Schultern tragen müssen?

Läuft das Leben wie eine Berg- und Talfahrt oder geht es nur noch Bergauf, wenn man endgültig sein Glück gefunden hat?
- Und Talfahrten erscheinen nur noch wie ein Stop auf dem Weg nach weiter oben?

Verliert man sein Vertrauen oder nur den Glauben daran?
Kann man es wiederfinden oder muss es neu aufgebaut werden?
 - Oder wird es nie wieder so vorhanden sein...?

Bekommt man eine Entschädigung für alles schlechte oder ist die selten hohe Lebenserfahrung und Weisheit der Sinn allen Leids?

Wird man irgendwann vergessen oder wird der Schmerz mit jedem Erinnerungsvorgang wiederkehren?
 - Als wäre es allgegenwärtig?

Kann man das "Pech" magisch anziehen oder ist es wirklich das Schicksal der den Weg zum Glück aufzeigen soll?

Soll man Arschlöchern TROTZDEM dankbar sein?
 


Wieso gehören immer 2 dazu?

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wo bist du?


Es ist das erste Mal, dass wir nach unserem Date spazieren gehen. Wir haben uns schon öfter getroffen. Und seit dem ersten Date ist alles so unbeschreiblich schön. Wie in einem Traum, in dem ich mit dir zusammen lerne zu fliegen.
Draußen ist es sehr angenehm mit einem lauen Sommerwind. Die Dämmerung ist schon lange vorbei und es ist dunkel. Wir laufen ohne Ziel in eine Richtung und unterhalten uns. Du hast deinen Arm um meine Hüfte gelegt und es fühlt sich wahnsinnig schön an.

Eine halbe Stunde später sind wir wieder an deinem Auto angekommen – und du meinst, dass du mich noch kurz entführen möchtest. Dort angekommen laufen wir ein Stückchen zu einer Wiese an einem See.
Es ist sehr ruhig und idyllisch. Der Mond erhellt diese laue Sommernacht und der Himmel ist Sternen klar. Du hast eine Decke dabei, und breitest sie aus. Du hast sogar eine zweite dabei, falls mir kalt werden sollte.
Wir setzen uns und machen es uns bequem und unterhalten uns als würde diese Nacht unendlich lang sein.

Mittlerweile habe ich mich in deinen Schoß gelegt und betrachte die Sterne. Du siehst die meiste Zeit auch gelassen nach oben und wir genießen diesen Moment, in dem wir uns so zwanglos und frei fühlen.
Manchmal siehst du zu mir herunter. Ich spüre deine Blicke, aber ich traue mich nicht, deine Blicke zu erwidern. Du hörst meinen Gedanken zu und meinen kleinen Geschichten die mir einfallen und lächelst ab und zu, weil du sie lustig findest. Dann lachen wir beide. Ich, weil ich mir dann etwas dämlich vorkomme – aber dir gefällt das.

Du hast mir auch sehr viel erzählt und mich ständig zum Lachen gebracht.

Doch dann schweigst du und siehst mich an. Dieses Mal sehe ich zu dir auf. Du beobachtest mich sehr genau und musterst mein Gesicht. Deine Blicke bleiben aber immer wieder bei meinen Augen stehen bis du wieder kurz meine Lippen betrachtest. – Und dann wieder meine Augen.

Mein Herz schlägt schneller als vorher, dieser Moment macht mich unbeschreiblich kribbelig und nervös. Seit der ersten Sekunde in der ich in deine Augen blicke, lächle ich dich an.
Du bist mir die ganze Zeit mit deiner Hand durch mein Haar gefahren und nun nimmst du diese um mich zu dir hinauf zu holen. Du bist so vorsichtig und bedacht, bei allem was du tust und passt darauf auf, mir nicht weh zu tun.
Während du das tust, kommst du mir näher.

Und dann schaust du mich an. Lange, und intensiv treffen sich unsere Blicke. Diese enorme Mischung aus Emotionen, Aufregung und Nervosität lässt mich schummrig werden. Ich spüre deinen Atem. Deine Hand streicht mir durch den Nacken und meine Haare. Ich verliere mich in dir und seufze kurz auf und dann berühren sich schon unsere Lippen. Ich schließe die Augen während diesen eine kleine Träne entschwindet.

Unsere Lippen berühren sich langsam und du tastest dich vorsichtig voran.

Doch nun frage ich Dich:
Wo bist Du?

Ich will..


Ich will wieder Nächte in Zeitlupe erleben...
Ich will wieder Tanzen als würde es keinen Morgen geben...
Ich will wieder Lieben und mich dabei wie ein kleines Mädchen fühlen...

Einfach Tanzen, in Zeitlupe.. und mich fühlen als könnte ich fliegen
als würde der Moment nie Enden.

Einfach Lieben, in Zeitlupe.. und mich fühlen als könnte ich wirklich fliegen
als würde der Moment unter'm Sternenhimmel nie Enden.

Ich will wieder Tage im Zeitraffer erleben...
Ich will wieder Atmen als wäre die Luft zuckersüß...
Ich will wieder Leben und mich dabei total Glücklich fühlen...

Einfach Atmen, im Zeitraffer.. und dabei einen Endorphinstrom spüren
als würde ich vor Glück explodieren.

Einfach Leben, im Zeitraffer.. und mich fühlen als würde ein Grinsen aus meinem Gesicht nie wieder schwinden
als würde mein Leben von Glück bestimmt sein.

Ich will einfach wieder auf meinen Weg kommen.
An einen Ort kommen, an dem ich wieder alles finde was mich Glücklich macht.
Einen Ort an dem alle Menschen sind, die mir all das geben...
Irgendwo, wo jeder Atemzug pures Glück ist.
Wo jede Nacht unvergesslich ist.
Wo einfach alles einen Sinn hat.

Ich will einfach alles vergessen.