Posts mit dem Label Schmerz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schmerz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 4. September 2014

#livelaughlove

Es gibt Momente in meinem Leben in denen ich mich tausende Dinge frage. Es sind eine ganze Menge von Fragen und Gedanken, welche mir durch den Kopf gehen. Und nicht wenige von ihnen sind unaussprechlich.
Und während mir all diese Dinge durch den Kopf wandern, flüstert mir eine innere Stimme immer zu, dass ich einfach alles dabei belassen soll. Doch mein Sinn und Drang nach Gerechtigkeit lässt meine Gedanken nicht ruhen. Ich frage mich dann was ich tun könnte um Dinge gerecht werden zu lassen.
Doch ich kann es nicht. Es gibt weder eine Lösung noch einen logischen Weg für all diese Sachen. Ich bin nicht die Gerechtigkeit. Und jene Stellen, welche für Gerechtigkeit hätten sorgen können, haben sich an der Nase herumführen lassen.
Die einzige Möglichkeit, die ich habe ist zu hoffen, dass anderen Menschen diese Gedanken erspart bleiben und bessere Hilfe bekommen, als ich sie damals bekam.
Niemand. Weder Polizei noch Staat. Weder Familie oder Freunde. Keine Einheit dieser Welt kann Dich vor einem Psychopathen beschützen. Oder dich warnen. Niemand.
Du musst selbst kämpfen. Selbst stark werden. Selbst alles in die Hand nehmen. Und all das am besten bevor es zu spät ist. Du musst eigentlich bevor all das passiert auf das Schlimmste gefasst und vorbereitet sein. Nur so könntest du mit einem klaren Kopf reagieren.
Dokumentieren. Kopieren. Speichern. Sichern. Listen führen.
Denn eines wird dich jahrelang verfolgen: das Wissen, dass nichts geschehen ist. Der Schaden an deiner Seele wird so viel größer sein, als du je hättest glauben können.
Wenn sie dich fragen, ob du deswegen in psychologischer Betreuung bist antworte mit ‚ja‘.
Nimm dir Hilfe. Rede darüber. Und spüre deinen seelischen Schaden bevor er überhaupt entsteht.
Leben bedeutet weder ‚lachen‘ noch ‚lieben‘. Leben bedeutet nicht, sich einen dämlichen Spruch auf die Haut zu tätowieren und es mit Omi-Pulli, blümchen-Muster und Goldkettchen ums Ärmchen auf Instagram zu posten um Herzchen zu erhaschen.
Leben bedeutet nicht süß in die Back-Front Kamera seines Smartphones zu ‚smilen‘ und es mit #livelaughlove zu hashtaggen.
Leben bedeutet nichts anderes als Prävention. Es besteht aus Vorbereitung und Vorbeugung.
Vorbereitung auf Schule, Freunde, Streit, Sex, Liebe, Schmerz, Krankheit, Tod.
Leben bedeutet, all jenes Negative was einem Widerfahren könnte, vorzubeugen.
Leben bedeutet also nichts anderes als Hürden zu nehmen und zu überstehen. Weiter zu gehen als du es dir jemals zugetraut hättest. Höher zu springen als du es für möglich gehalten hättest.
Leben bedeutet einfach nichts anderes als all dies zu überstehen um unvorbereitet mit dem Tod konfrontiert zu werden.

Mittwoch, 22. Januar 2014

A journey through hell

such a pretty girl
with a deeply broken heart
with an empty soul

on a journey through hell

and it seems that she'll never arrive...

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sie gehen.

Freunde kommen.
Sie stehen dir bei.
Sie helfen.
Geben dir ihr Wort.
Schauen mit dir zusammen in eine Richtung.
Sie hören dir beim Weinen zu.
Sie halten dich.
Sie opfern ihren Schlaf für Dich.
Sie versprechen dir, dich immer wieder zu halten.
Egal was kommt.
Egal was passiert.
Sie sind trotzdem da.
Sie heben dir die Haare beim Kotzen.
Sie wollen, dass du glücklich bist.
Sie sind ehrlich zu dir wenn du scheiße baust.
Wenn das was du tust nicht gut für dich ist wollen sie dich warnen.
Sie wollen nicht, dass du dich selbst zerstörst.
Sie nehmen es dir übel.
Sie nehmen es dir sehr lange übel.
Sie drehen es sich dann zurecht.
Sie sehen es nicht objektiv.
Die meisten sind irgendwann einsichtig.
Sie entschuldigen sich.
Sie sind bei dir.
Sie halten dich immer wieder.
Sie werden dich immer wieder halten.
Und wieder.
Und wieder ihren Schlaf für Dich opfern.
Die anderen...
Sie nehmen es dir nicht übel.
Sie hassen dich dafür.
Sie schließen dich weg.
Sie legen keinen Wert auf  Worte.
Sie legen keinen Wert auf das was war.
Sie sind glücklich.
Angeblich.
Sie haben ihr ewiges Glück gefunden.
Welches endlich sein wird.
Sie schweben auf Wolke Sieben.
Bis ein Sturm kommt und sie runterfegt.
Du bist ihnen egal geworden.
Oder sie wollen dass du egal wirst.
Vielleicht wehren sie sich ja dagegen?
Manche lassen sich beeinflussen.
Viele belügen sich selbst.
Sie machen das Richtige.
Sie zeigen dir das Richtige.
Sie machen mit dir das Richtige.
Sie zeigen dir, dass sie zu feige sind.
Um zu reden.
Etwas kitten zu wollen.
Sie laufen weg.
Sie behandeln dich respektlos.
Sie haben keine skrupel.
Sie töten dich.
In ihren gedanken.
In ihren Gedanken stirbst du gerade.
Fließen Tränen am Grab?
Das wissen nur sie.
Aber irgendwann werden sie wissen, dass du Recht hattest.
Sie werden womöglich Dinge bereuen.
Wenn es Wunder gibt werden sie sich sogar bei dir melden.
Sie scheißen auf Dich.
Als hättest du nie existiert.
Als wäre alles nie passiert.
Als wären all die tollen Gespräche ein kleiner Traum gewesen.
Du wirst ersetzt.
Freunde sind keine "Gebrauchsgegenstände"
Freunde sind "Verbrauchsgegenstände"
Oder heutzutage sogar "Luxusgüter"
Freunde kommen.
Und gehen.
Sie gehen.
Sie bleiben nicht.
Nur zum Kaffee oder Tee.
Dann gehen sie wieder.
Ohne ein Danke oder auf Wiedersehen.
Freunde gehen.

Montag, 25. November 2013

Inked - Finished - Skull

Im Frühling diesen Jahres (2013) habe ich meinen Rücken endlich fertig stehen lassen können.

Es fühlte sich so an, als würde das Tattoo niemals fertig werden.

Am besten, ich sage dazu garnichts mehr.

Danke somit an Matthias von Hot Ink Tattoo Familia in Frankenthal :)


Sonntag, 4. November 2012

Tätowiert.

Auch ich bin tätowiert.
Mich per Tinte unter der Haut verschönern zu lassen begann ich jedoch noch bevor diese Trendwelle los schwappte und diese "Tattoo-Püppchen" noch nicht ganz so sehr vertreten waren (das ist total schrecklich *würg*)

Hier nun eine Art FAQ's zum Thema Tattoos.

Das erste Motiv - klein oder doch eher groß?
Ich denke, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.
Klein oder groß - bunt oder black/grey - sichtbar oder an einer Stelle, wo man es fast nie sieht
Ich selbst wollte eigentlich ein kleines, welches man nicht wirklich sieht, wenn man bekleidet ist. Jedoch kam es bei mir dann ganz anders und es wurde ein 6-Stunden-Motiv auf der Wade.
Wichtig ist, dass man sich wirklich sicher ist und weiß, dass es eine Entscheidung für's Leben ist!

Tut es weh?
Ja, es tut weh. Natürlich tut es weh. Ich meine, wer stellt diese Frage überhaupt?
"Nein, tut nicht weh wenn da paar Nadeln im Geschwindigkeitsrausch an die 300 mal (oder mehr) die Minute in die Haut stechen" ...
Also, es tut weh. Manchmal auch nicht. Ein ander Mal kitzelt es oder fühlt sich an wie ein Mückenstich, welcher juckt. Und andre male hält man den Schmerz gar nicht mehr aus. 
Es kommt ganz auf die Stelle an und das eigene Schmerzempfinden.
Es gibt Leute, denen die Outlines mehr weh tun, und andre finden das Füllen schlimmer.

Welcher Künstler darfs denn sein?
Großes A und O! Das Studio sollte man sehr gut Auswählen!
Die Arbeiten gut ansehen und das Internet gut nach Erfahrungsberichten etc. durchforsten. Oder auch im Freundeskreis (sofern diese gut gestochene Tattoos haben!).

Was kostet der Spaß?
Die Kosten sind immer ganz unterschiedlich. Manche Studios machen Pauschalpreise aus und andere wiederum Stundenpreise. Der gute mittlere Schnitt liegt bei zirka 100 Euro die Stunde. Eine Preisgrenze nach oben gibt es meines Wissens nach nicht. Es kann also durchaus sein, dass man in sehr guten Studios teilweise auch über 120/130 Euro pro Stunde zahlt. Aber das Geld sollte niemals entscheidend darüber sein, ob das Tattoo gut wird. Also bitte nicht des Geldes wegen einen minderguten Künstler aufsuchen!!!


Pflege?
Eine Pflegeanleitung gibt's immer beim Tätowierer.
Ich mache es immer so:
Folie nach zirka 4-5 Stunden entfernen.
Das Tattoo mit lauwarmem Wasser vorsichtig waschen.
Zum Waschen milde, Parfümfreie Seife verwenden. Ich hatte sehr lange eine Seife auf der Apotheke von Eubos. Sie war sehr ergibig und ich fand sie klasse!
Anschließend mit einem Fusselfreiem Tuch abtupfen (z. B. Zewa)
Danach direkt mit Panthenol (Wund- und Heilsalbe) dünn eincremen - nicht zu viel verwenden! Es soll nur eine dünne Schicht sein!
Es kann sein, dass sich Wundflüssigkeit bildet. Diese eventuell mit einem Tuch aufsaugen. Ich habe einfach immer eine kleine Ecke Zewa rangehalten, damit es aufgesaugt wird.

Schorf und Juckreiz?
Wenn sich Schorf bildet (was meist der Fall ist) NICHT abfummeln oder kratzen! Gleiches gilt für Juckreiz - NIEMALS kratzen oder dran rumpulen oder wie auch immer man das nennen mag. Stark sein, Zähne zusammen beißen, Augen zu und durch! Egal wie schlimm es wird.

Sollte das Tattoo an einer Stelle sein, welche mit Stoff bedeckt ist, eventuell mit Folie abdecken - gleiches gilt für den Berufsalltag, wenn man viel mit Schmutz zu tun hat (z. B. im KFZ Bereich etc.). Dies aber ebenfalls am besten immer direkt beim Tätowierer erfragen und sich beraten lassen!

Ansonsten? Sonne - Sonnenschutz - Solarium - Schwimmen
Eigentlich (!) sollte man Sonne, Solarium und jegliche Strahlung komplett vermeiden.
In den ersten Wochen Sonne vermeiden, im Schatten aufhalten oder Kleidung drüber tragen (leichte Kleidung im Sommer natürlich).
Ebenso in den ersten Wochen nicht schwimmen gehen! Kein Solarium oder Sauna.
Danach? Ich habe für meine Tattoos eine Sonnencreme mit LSF 50. Mir ist es sehr wichtig, dass sie lange schön und farbintensiv bleiben.
Ebenso immer schön eincremen mit einer Bodymilk oder ähnlichem. So bleibt das Tattoo immer schön anzusehen.

Mehr fällt mir nun zum Thema nicht ein - Fragen können gerne gestellt werden sowie Anmerkungen, was ich vergessen haben könnte!

Frohes Leiden :) 

Samstag, 3. Dezember 2011

Septumplastik (Nasenscheidewand OP) Nasenmuschelreduktion

So, hier mein Zusammengefasster Bericht, also meine gesammelten Erfahrungen zur Nasenscheidewand OP (Korrektur)

Nachtrag 15.10.2012
Ich glaube es wäre vielleicht gut zu wissen, wieso ich eigentlich diese OP hatte.
Das ganze fing 2010 ungefähr an. Ich habe mit einem mal nach ner Erkältung zum Schlafen abends Nasenspray gebraucht, weil meine Nase sonst immer total zu war.
Ein Jahr später zirka bin ich dann mal zum Arzt. Diese meinte zu mir, ich habe eine krumme Nasenscheidewand - das könne man operieren. Zudem wurde ein Allergietest gemacht, wo festgestelle wurde, dass ich eine Milbenallergie "auf Verdacht" habe.


Das heißt:
Test auf der Haut: negativ
Bluttest: negativ
Provokationstest (Stoff in der Nase in Flüssigform): positiv

Also richtig feststellen konnte man es nicht. Dennoch bekam ich ein Nasenspray (Avamys) was gegen die Allergie ist. Ebenso habe ich Encases für mein Bett bekommen. Hier wird Matratze sowie Kopfkissen und Decke in eine Hülle gesteckt, wodurf die Milben nicht kommen.
Ich denke es half etwas aber pumpen musste ich trotzdem noch.

Ich muss sagen, dass meine Nase immer nur Abends verstopft war, und das wirklich immer so sehr, das man meinen könnte, jemand hätte meine Nase zubetoniert... Wirklich sehr schrecklich war das.

Irgendwann wurde ich dann zu einem Andren HNO überwiesen, welcher die OP durchführen sollte. Ebenso wurde eine Nasenmuschelreduktion vorgenommen, welche durch einen besonderen Laser erfolgte (auf meinen Wunsch - 250 Euro).

Das ganze war stationär. Mo, Di, Mi und Mittwoch mittag kam ich ja dann schon Heim.

Der Arzt meinte ebenfalls "Wenn Sie zu Hause sind werden Sie sich sofort besser fühlen!"


Und das ist wirklich so.

Nun viel Spaß bei meinem Erfahrungsbricht.


28.11.2011

OP überstanden.
Wie fühle ich mich gerade?
Also an sich gut. Mein Darm rebelliert ... aber besser der, als der Magen...

zu meiner Nase:

Tag 1
nach der OP hatte ich Kopfweh und leichte Schmerzen im Kiefer/"Vorderzahn" Bereich.
Dank des Laser, mit welchem meine Nasenmuschel verkleinert wurde habe ich das Glück, keine Tamponade in der Nase zu haben.
Es befinden sich zwei Röhrchen in den Löchern, welche das Atmen und Schlucken erleichtern.
Derzeit fühlt sie sich an, wie wenn man so ein heftiges Rotzenäschen hat.. Wo es pocht und es die ganze Zeit kitzelt.
Röhrchen - sind mit Fäden befestigt
Dadurch bildet sich zunehmend Sekret und die Nase ist mittlerweile fast ganz dicht... Somit ist das schlucken nicht mehr so schön und auch nicht mehr so einfach ...
Bis jetzt muss ich sagen, dass alles sehr unproblematisch ist. Man fühlt sich wie stark erkältet mit dem Manko dass man nicht schnäuzen darf.
Mein Pfleger meinte, dass über Nacht das Druck Gefühl zunehmen wird, wobei ich sagen muss, dass es durch das kitzeln und das ganze Sekret jetzt schon gut drückt.
Ich hoffe, ich kann schlafen...


Dadurch, dass meine Nase sehr oft kitzelt muss ich natürlich viel niesen!!
Nein Leute, das machts echt nicht besser...
Ich hoffe das findet ein Ende, weil das kitzeln und Niesen sorgt für den ganzen Mist in der Nase, der es mir so unbequem macht...
Ich niese durch den offenen Mund. (SEHR WICHTIG!) Alles andre stelle ich mir schmerzhaft oder ekelhaft vor

29.11.2011

Und Zack wach bin ich wieder
Dann wollen wir mal versuchen wieder zu schlafen hahahaha wie witzig... mit dem Druck..

Tag 2
Als ich aufgewacht bin hab ich mich ja besser gefühlt.. aber Zack.. kitzeln Zack *hatschi*
....
Achja ich wills keinem vorenthalten
irgendetwas bläht mich total auf....
das ist Ober nervig...(Dienstag um 01:11)



Zimmernachbarin 1 die unter Tag ruhig ist sägt in der Nacht Wälder...
Dame 2 steht ständig auf um auf Klo zu gehen wobei die Tür offen bleibt
und ich ? **haaaaaatschiiii**

Das wohl schlimmste an der OP ist, dass die Nacht zur Qual wird. mir fiel es schwer zu schlafen und durch die Damen neben mir sowieso
Ich wollte mein Bett auch nicht tiefer machen oder auf der Seite schlafen...

Ich hab assi Laune. Ich will, dass Druck weg geht

über mir hängt schon neuer tropf. dh die kanüle an der hand wird dann durchgespült. aus früheren Aufenthalten Weiß ich, dass das unangenehm ist..

ich fühle mich derzeit auch bisschen flau. Darm macht weiterhin Probleme. werde ich dann ansprechen...


gegessen hab ich soweit es ging...
hab dazu die watte weg gemacht. die liegt komplett auf der oberlippe auf. das erschwert essen und v.a das Trinken sehr..
ich hänge jetzt am tropf ... ist bisschen kalt... Naja

Darm Problem besteht derzeit immer noch aber mal den Tag abwarten.

ist halt sehr unangenehm...


erster Tag nach der op.. das Antibiotika hat mich umgehauen .. habe geschlafen.
ich liege zwischen den Damen und die labern mir von links und rechts laut in die Ohren. man mag es kaum glauben.... ich habe trotzdem etwas geschlafen...

um 7 war mein Arzt schon da. gefragt wie es mir geht.
als ich meinte ich habe nicht so gut.geschlafen sagte er dass Zimmer wechsel leider nicht ging aber "morgen früh sind sie ja zu hause und dann wird es ihnen auch besser gehen"

hmmmmm ansonsten alles unverändert. Immo weniger Darm Probleme .

Abendessen erfolgreich geschafft. Arzt war da.
Antibiotika wird abgesetzt da ich dieses nur vorsichtshalber genommen habe. Schmerzmittel ebenfalls auslassen.

Dann müsste sich mein Darm wieder beruhigen. und schmerzmittel kann ich dann ja immernoch nehmen.

Donnerstag früh gehe ich in die Arztpraxis und bekomme schon die Röhrchen rausgemacht. Samstag werden dann Fäden gezogen.

momentan denke ich nicht, dass ich nächste Woche in der Lage bin, in die Schule zu gehen.

ich bin erstmal froh wenn der Darm ruhe gibt und dieses Erkältungsgefühl nachlasst ..


30.11.2011
Joa. die Nacht deutlich besser und mehr geschlafen. wenn Bad frei Is aufsaugding wechseln. dann auf Papa warten und heim geht es.

Tag 3
das druck Gefühl ist relativ gut weg.
ich fühle mich auch auf jeden Fall besser.

hoffe das bleibt so bzw wird auch über den heutigen Tag fuhlbar besser.

ich bin jetzt zu hause.
muss schon sagen daheim sein tut sehr gut.
bequemes bett. ruhe und man kann entspannt sein was gewisse DarmTätigkeiten angeht *g*

ich fühle mich grade sehr schlapp. im nachhinein hätte ich vorher besser aufräumen sollen. aber daran denkt man ja nicht...

reden fällt mir grade sehr schwer, da man da ja normal auch Luft durch die Nase raus lässt

ich muss bis jetzt wieder sehr viel niesen. dreimal vorhin und dreimal grade eben. eieieiei das is ein Theater sag ich euch.

bin sehr gespannt auf morgen.. da muss ich ja zum Arzt und er will die röhrchen raus machen.


01.12.2011
Boah krass, ich hab's geschafft...

Aber von Anfang an..

Diese Nacht habe ich wieder ein wenig besser geschlafen. Wenn auch nicht wieder wirklich lang.

Das wechseln der Schleuder war heute nicht so einfach, da alles recht verklebt war.

Tag 4
Gestern Abend hatte ich sehr mit dem Schleim zu kämpfen, welcher mir den Hals hinten runter lief. Jedoch wurde dadurch anscheinend die Öffnung des Röhrchens wieder frei sodass immer ein wenig Luft auch durch die Nase ging.

Heute war ich Ca. 9:10 beim Arzt.
Musste in einem separate Wartezimmer platz nehmen, in welchem noch zwei andre mit gleicher OP saßen.

als ich dran kam war ich recht unsicher was nun passiert und habe mir viel Gedanken darüber gemacht, ob mir schlecht wird, wenn er die Stützfolien weg macht.

Ich setzte mich hin. Er saugte was ab. War nicht unangenehm. Hat etwas gekitzelt. Dann kamen die Folien macht raus. Ich dachte ja, das sind Röhrchen aber dem war nicht so. das sind Folien welche neben dem Röhrchen selbst eine Flache schiene haben, womit wohl alles gestützt wird.
ja. es hat nicht wirklich geblutet. es hat nicht weh getan. es ging schnell und war unkompliziert

ich fragte ein paar mal ob es das nun wirklich schon war.. und ja.. das war es wirklich schon.

ich bekam noch ein paar schleudern mit und eine kleine spritze mit einer salbe welche ich mir ab und an Auftragen soll.

ich darf und soll nun durch dir Nase atmen. was mir nicht leicht fällt, da alles so ungewohnt ist.
habe zur Sicherheit noch mal so eine.schleuder dran gemacht was aber irgendwie weh tat. also setzte ich diese im Auto ab.

Aber an sich ist das alles eine Wohltat. ich kann plötzlich den Tee schmecken. die vanille etc.

was soll ich sagen. der vierte Tag nach der op geht vorbei.
die Folien sind draussen. ich muss sagen... also anfangs war das atmen sehr sehr ungewohnt. als ich geschlafen habe habe ich sogar durch die Nase geatmet. zur Zeit atme ich dennoch fast nur durch den mund aber bissl Luft geht ja immer durch die Nase.
ganz frei ist sie ja auch nich wegen der schleimbildung.
ansonsten geht es mir gut. bin noch sehr kaputt aber seit heute fange ich wieder an mehr zu essen und zu Trinken. ich baue also langsam auf.

morgen werde ich ekelpaket haare waschen und duschen .. so mies wie es einem die ersten Tage geht kommt man nicht auf die Idee großartig Hygiene zu betreiben.

Kreislauf geht dennoch sehr schnell in den Keller sobald ich bisschen länger stehe.

jetzt werde ich schlafen gehen. hoffe die Nacht wird gut. freue mich schon sehr jetzt auch wieder anders liegen zu können.

02.12.2011
Tag 5
ich fühle mich recht gut. Nase ist aber relativ dicht.

wenn ich durch sie atme pfeift und blubbert es. aber ich will das irgendwie bisschen versuchen frei zu halten. putzen darf ich ja nicht.

Morgen werden Fäden gezogen. Danach muss ich nur noch zur Nachsorge.

hoffe darf bald Nase wieder putzen und der saugt mir morgen etwas schleim ab.

was gestern übrigens kurz etwas eklig war beim absaugen ... Im einen Nasenloch ging der schleim etwas in den hals das fühlte sich kurz schon eklig an als das weggesaugt wurde. ansonsten bin ich noch recht kaputt.

mal sehen wie das morgen wird :-)

02.12.2011 - Abend

So, also ich muss sagen, seit die Folien draussen sind fällt mir das essen um einiges leichter. Ich bekomme Apetit und esse und trinke und renne ständig zum Kühlschrank.

Von dem Schleim, welcher mir den Hals runter g elaufen ist, verursacht ein wenig husten aber hält sich alles in Grenzen.
Schmerzmittel habe ich heute gar keine genommen, ich glaube gestern auch schon nicht mehr, ausser eine am morgen.

Ja, meine Nase ist verstopft von dem Sekret und das klebt da drin glaube alles. Aber es hält sich alles in Grenzen. Ich bin heute recht fit und denke, dass ich bald wieder in der Lage bin, rauszugehen und schule und und und *ach wie freu ich mich .... NICHT*

Morgen werden Fäden gezogen, danach geht es nur noch zur Nachsorge..

Vorläufiges Fazit:

Ich muss sagen, ich habe mir alles wirklich viel schlimmer vorgestellt. Ich hatte mit Schmerzen gerechnet.
Natürlich habe ich vorab im Internet einige Sachen gelesen aber ich finde es war lange nicht so "schlimm" wie es beschrieben wurde.

Die OP geht schnell rum, danach setzt ein Krankheitsgefühl an mit einer "mega nervigen rotzenase" die nur am drücken und "rennen" ist.

Das Atmen durch den Mund ist auch kein Problem. Die ersten zwei Tage sind einfach nur anstrengend.

Ich  muss hinzufügen, dass meine Nasenmuscheln GELASERT wurden. Eigentlich hätte ich tamponade bekommen, aber irgendwie kam es doch nicht dazu und ich bekam nur stützfolien. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f9/Doyle_splint_bionerd.jpg)

Diese erleichtern etwas das Atmen, Essen, Schlucken.

Super Sache!!

Nervig ist eigentlich nur, dass man die Zeit rumbekommen muss, bis man heim kann. Zu hause geht es einem schon besser. Sobald die Folien rauskommen, ist eh alles schöner, weil das essen Schmeckt und diese Schleudern (auffang-watte-verband) unter der Nase nicht mehr auf die Oberlippe drückt (erschwert beissen, trinken, essen).

Ja und sonst?

Alles halb so wild. Würde es wieder tun.  Und das Fädenziehen kann ja jetzt auch nicht mehr so schlimm werden ;)

Ich freue mich über jede positive Resonanz oder ein ehrliches Feedback! (=

Liebe Grüße


blue.miracle